
Ein Haus ist etwas Privates. Es spricht über den Menschen, der es bewohnt – über seine Ordnung und sein Chaos. Es zeigt aber auch seine Ruhe, seine Sicht auf die Welt, seine Ästhetik.
Diese persönliche Erfahrung meines kreativen Schaffens möchte ich in „THE HOUSE“ zeigen. Wenn jemand mein Haus betritt, soll er ein Stück von mir erkennen: meine Gedanken, meinen Antrieb, das, was mich geprägt hat.
Diese Einflüsse bündele ich in „THE HOUSE“ und zeige sie in den Werken, die ich male. In ihnen verbergen sich Geschichten aus meiner Arbeit als Filmemacher. Immer wieder findet man Fragmente aus fertigen Filmen oder Teile aus Drehbüchern. Reale Menschen treffen auf fiktive Figuren.
Die Arbeiten zeigen eine Welt voller Konsum, aber auch voller Vorurteile – besonders gegenüber dem Fremden. Der immer wiederkehrende Kopf, den ich male, spiegelt die Gesellschaft wider. Er ist das System. Gleichzeitig kann er für alles stehen: für das Gute wie für das Schlechte. Er ist wie Jesus und nimmt die ganze Last der Menschen auf sich.

SORRY, I’M WHITE!
Eine ironische Entschuldigung oder die Auseinandersetzung mit meiner Identität?** Meine Kunst ist keine Antwort auf diese Frage, sondern vielmehr eine Einladung, sie gemeinsam zu hinterfragen. Was ist meine Identität wirklich? Ist sie auf eine Hautfarbe reduziert? Auf eine politische Bewegung oder eine bestimmte gesellschaftliche Rolle? Für mich geht es darum, einfach Mensch zu sein. Diese universelle Erfahrung – der Rhythmus des Lebens, der sich in meiner Kunst widerspiegelt – ist die wahre Inspirationsquelle. Filme, Musik, Geschichte, kulturelle Einflüsse – all das prägt uns, während wir erwachsen werden. Doch am meisten beeinflussen mich meine eigenen Beobachtungen. Auf der Straße spüre ich die Strömungen des Lebens, die Farben, die sich wie Wasser bewegen. Sie sind der Puls meiner Werke. Ich folge diesem Rhythmus wie im Jazz, ganz ohne nachzudenken, wer ich bin oder ob ich „es darf“. Denn wahres Lernen und respektvolles Zusammenleben entstehen, wenn wir uns gegenseitig begegnen und voneinander lernen. Ich sehe mich nicht als Moralapostel, sondern als Gesprächspartner. Meine Kunst ist der Dialog, der über Identität und Kultur hinausgeht. Denn egal, wer du bist oder woher du kommst, du bist ein Mensch. Du hast Hände, Füße, Augen und ein Gehirn – also unterscheidet uns nicht die Hautfarbe, sondern die kulturellen Unterschiede, von denen wir so viel lernen können. Also – warum sollten wir uns fragen, ob wir das „dürfen“? Vielmehr sollten wir uns fragen, wie wir zusammen etwas Neues erschaffen können.

Was früher als Warnhinweis für minderwertige Produkte gedacht war, steht heute für Qualität – und genau diese Qualität durfte ich bei meinem Freund Stephen Owusu und seinen Jungs in Hamburg erleben.
Ich bin dankbar, als Co-Regisseur an seiner Serie Section 8 mitgewirkt zu haben – und noch dankbarer, dass ich das Ganze einen Tag lang fotografisch begleiten durfte.
Besonders bewegt hat mich aber die Inspiration, die ich aus dieser Erfahrung für mein eigenes Projekt mitgenommen habe: „Made in Germany“.
In meinem Projekt geht es um Identität – um junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die in Deutschland aufwachsen, geprägt von unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen. Sie kommen aus verschiedenen Hintergründen, doch sie alle leben in demselben Land – für manche Heimat, für andere ein Ort, der sich manchmal noch fremd anfühlt.
Was sie verbindet, ist der Zusammenhalt. Und genau diesen möchte ich in meinen Arbeiten sichtbar machen.
Denn egal, ob man hier geboren wurde oder nicht, ob man Schwarz oder Weiß ist – wir alle sind Teil dieser Gesellschaft. Made in Germany bedeutet für mich nicht nur Herkunft, sondern auch Miteinander: voneinander lernen, füreinander da sein, sich gegenseitig stärken – und keine Grenzen zwischen uns ziehen.
„Meine Arbeiten verbinden die physische Struktur von Spachtelmasse mit Farbschichten und fragmentarischen Abdrucken echter Personalausweise – Spuren individueller Identität im materiellen und abstrakten Raum.“

Ein Haus ist etwas Privates. Es spricht über den Menschen, der es bewohnt – über seine Ordnung und sein Chaos. Es zeigt aber auch seine Ruhe, seine Sicht auf die Welt, seine Ästhetik.
Diese persönliche Erfahrung meines kreativen Schaffens möchte ich in „THE HOUSE“ zeigen. Wenn jemand mein Haus betritt, soll er ein Stück von mir erkennen: meine Gedanken, meinen Antrieb, das, was mich geprägt hat.
Diese Einflüsse bündele ich in „THE HOUSE“ und zeige sie in den Werken, die ich male. In ihnen verbergen sich Geschichten aus meiner Arbeit als Filmemacher. Immer wieder findet man Fragmente aus fertigen Filmen oder Teile aus Drehbüchern. Reale Menschen treffen auf fiktive Figuren.
Die Arbeiten zeigen eine Welt voller Konsum, aber auch voller Vorurteile – besonders gegenüber dem Fremden. Der immer wiederkehrende Kopf, den ich male, spiegelt die Gesellschaft wider. Er ist das System. Gleichzeitig kann er für alles stehen: für das Gute wie für das Schlechte. Er ist wie Jesus und nimmt die ganze Last der Menschen auf sich.

SORRY, I’M WHITE!
Eine ironische Entschuldigung oder die Auseinandersetzung mit meiner Identität?** Meine Kunst ist keine Antwort auf diese Frage, sondern vielmehr eine Einladung, sie gemeinsam zu hinterfragen. Was ist meine Identität wirklich? Ist sie auf eine Hautfarbe reduziert? Auf eine politische Bewegung oder eine bestimmte gesellschaftliche Rolle? Für mich geht es darum, einfach Mensch zu sein. Diese universelle Erfahrung – der Rhythmus des Lebens, der sich in meiner Kunst widerspiegelt – ist die wahre Inspirationsquelle. Filme, Musik, Geschichte, kulturelle Einflüsse – all das prägt uns, während wir erwachsen werden. Doch am meisten beeinflussen mich meine eigenen Beobachtungen. Auf der Straße spüre ich die Strömungen des Lebens, die Farben, die sich wie Wasser bewegen. Sie sind der Puls meiner Werke. Ich folge diesem Rhythmus wie im Jazz, ganz ohne nachzudenken, wer ich bin oder ob ich „es darf“. Denn wahres Lernen und respektvolles Zusammenleben entstehen, wenn wir uns gegenseitig begegnen und voneinander lernen. Ich sehe mich nicht als Moralapostel, sondern als Gesprächspartner. Meine Kunst ist der Dialog, der über Identität und Kultur hinausgeht. Denn egal, wer du bist oder woher du kommst, du bist ein Mensch. Du hast Hände, Füße, Augen und ein Gehirn – also unterscheidet uns nicht die Hautfarbe, sondern die kulturellen Unterschiede, von denen wir so viel lernen können. Also – warum sollten wir uns fragen, ob wir das „dürfen“? Vielmehr sollten wir uns fragen, wie wir zusammen etwas Neues erschaffen können.

Was früher als Warnhinweis für minderwertige Produkte gedacht war, steht heute für Qualität – und genau diese Qualität durfte ich bei meinem Freund Stephen Owusu und seinen Jungs in Hamburg erleben.
Ich bin dankbar, als Co-Regisseur an seiner Serie Section 8 mitgewirkt zu haben – und noch dankbarer, dass ich das Ganze einen Tag lang fotografisch begleiten durfte.
Besonders bewegt hat mich aber die Inspiration, die ich aus dieser Erfahrung für mein eigenes Projekt mitgenommen habe: „Made in Germany“.
In meinem Projekt geht es um Identität – um junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die in Deutschland aufwachsen, geprägt von unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen. Sie kommen aus verschiedenen Hintergründen, doch sie alle leben in demselben Land – für manche Heimat, für andere ein Ort, der sich manchmal noch fremd anfühlt.
Was sie verbindet, ist der Zusammenhalt. Und genau diesen möchte ich in meinen Arbeiten sichtbar machen.
Denn egal, ob man hier geboren wurde oder nicht, ob man Schwarz oder Weiß ist – wir alle sind Teil dieser Gesellschaft. Made in Germany bedeutet für mich nicht nur Herkunft, sondern auch Miteinander: voneinander lernen, füreinander da sein, sich gegenseitig stärken – und keine Grenzen zwischen uns ziehen.
„Meine Arbeiten verbinden die physische Struktur von Spachtelmasse mit Farbschichten und fragmentarischen Abdrucken echter Personalausweise – Spuren individueller Identität im materiellen und abstrakten Raum.“
©2026